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Presse

Go-PopUp-Magazin (14.01.2016): Wie Pop-Ups unsere Zukunftsstadt gestalten können

Pop-up Retail

Zwischen Bricks und Clicks:

Temporäre Geschäftsräume via PopUp


Gute Geschäftsideen, Produkte und Dienstleistungen brauchen Räume, um auf sich aufmerksam zu machen und Kunden zu finden. Solche Räume bietet nicht nur das Netz, sondern auch die Stadt. Wenn solche Räume nicht gleich für mehrere Jahre angemietet werden können oder sollen, helfen Agenturen wie Go-PopUp aus Berlin. Sie suchen und qualifizieren Gewerbeflächen, die für bestimmte Kurzzeitnutzungen geeignet sind – zur Präsentation von Kollektionen und Produkten, für Ausstellungen und Events oder gastronomische Angebote – und vermitteln diese Räume an passende Interessierte. Mit ihrer Dienstleistung unterstützen sie sowohl Geschäftsleute als auch Vermieter und tragen gleichzeitig zu attraktiven Angeboten in Quartieren bei.

PopUp Stores sind Läden für eine begrenzte Zeit – von einem Tag bis zu sechs Monaten. Mit diesen „Läden on demand“ soll in kürzester Zeit maximale Aufmerksamkeit für eine Marke, ein Produkt oder eine Geschäftsidee erzeugt werden. „Ein Grundprinzip ist Flüchtigkeit – die Währung ist Aufmerksamkeit. Es gilt, Überraschung zu generieren, immer wieder Anreize zu schaffen und durch Belebung und Abwechslung Aufmerksamkeit für den Ort zu schaffen“, sagt Dennis Boehres, Geschäftsführer und Co-Gründer von Go-PopUp aus Berlin. „Trotz der ganzen digitalen Entwicklungen gibt es einen Wert der analogen offline-experience! Der Gegensatz online oder offline funktioniert so nicht, es geht vielmehr um inline.“

  • »Der Gegensatz online-offline funktioniert so nicht, es geht vielmehr um inline. Es gibt einen Wert der analogen offline-experience!«

  • »Wir helfen dabei, den richtigen Ort für ein gutes Geschäft zu finden. Wir unterstützen Macher dabei, ihre Ideen umzusetzen. Unser Ziel ist ein Kreislauf des Guten...«

Die Agentur berät ihre Kunden nicht nur bei der Suche nach einem geeigneten Standort für das spezifische Angebot. Sie erhalten auch Unterstützung bei Vertragsangelegenheiten, bei der technischen Ladenausstattung (z. B. Kassensysteme) und beim Marketing sowie der Klärung ihrer Zielgruppen. „Wir helfen unseren Kunden dabei, den richtigen Ort für ein gutes Geschäft zu finden. Wir unterstützen Macher dabei, ihre Ideen umzusetzen. Unser Ziel ist ein Kreislauf des Guten“, so Boehres zu den weitreichenden Ansprüchen seiner Agentur. Neben internationalen Brands nutzen auch viele kleine bis mittelgroße Unternehmen die Dienstleistungen von Go-PopUp. Kurzzeitvermietungen und flexible Mietverträge sollen dazu beitragen, Gründern den Weg zum eigenen Ladenlokal zu erleichtern, z. B. kleinen Marken und Manufakturen.

Von der Kurzzeitvermietung sollen aber auch den Immobilieneigentümern profitieren, die Nutzer für ihre Gewerbeflächen suchen. Go-PopUp arbeitet gezielt daran, den oft noch konservativen Immobilienmarkt für junge, kreative Startups zu erschließen. Hierfür ist eine Menge Überzeugungsarbeit erforderlich, da viele Eigentümer Kurzzeitvermietungen häufig erstmal ablehnen, weil sie andere Vorstellungen hinsichtlich der zu realisierenden Mieteinnahmen haben.

Das Team der Agentur besteht neben Technologen aus Marketingspezialisten, Kulturwissenschaftlern und Planern. Neben den einzelnen Ladenlokalen analysiert die Agentur auch das Umfeld und erstellt entsprechende Kiezprofile. Denn nicht nur die Fläche selbst muss zur Geschäftsidee passen, auch das Umfeld muss stimmen. Und schließlich soll auch der Stadtteil von den Pop-Up-Nutzungen profitieren. Die Möglichkeit, die eigene Stadt immer wieder neu zu entdecken oder Neues an bekannten Orten vorzufinden, macht für viele den Reiz einer Metropole aus. „Den Langfristmieter gibt es nicht mehr überall. Dauerhafte Kurzzeitvermietung wäre ein Erfolg – auch für die Stadt. Aber Go PopUp ist auch kein Wundpflaster und kann einen Standort nicht revitalisieren“, betont Boehres die Grenzen des Ansatzes.

Impressionen von der Veranstaltung „Einzelhandel neu denken – Go PopUp Berlin zwischen Bricks und Clicks“ am 11.1.2016 in Berlin mit Dennis Boehres (Geschäftsführer und Gründer Go-PopUp) und Andre Wilkens („Analog ist das neue Bio“). (Fotos: © Filip Nuniz)

Neben Angeboten in Hamburg und anderen Großstädten, liegt der räumliche Schwerpunkt der der Berliner Agentur Go-PopUp in der Hauptstadt – und hier sind es vor allem die angesagten Stadtteile und Standorte innerhalb des S-Bahn-Rings. Perspektivisch kann sich die Agentur aber auch vorstellen, in anderen Berliner Stadtteilen sowie in kleineren Städten Räume anzubieten. Dort wird die Herausforderung vermutlich größer sein, kreative Kurzzeitnutzer zu finden

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